Mädchen bauen Außenbänke

 

Wahre Heldinnen unterstützen die Entstehung eines neuen Kulturzentrums:

Am 19. September 2015 wurden in der „Grünen Villa“ in Halle, einem neuen Kulturzentrum des Vereins Aktionstheater Halle e.V., von sechs Schülerinnen der Kastanienschule Außenbänke renoviert. Die Mädchen arbeiteten jeweils zu zweit an einer Bank.


Am Ende entstanden drei bunten Holz-Außenbänke, an die die Mädchen nachträglich (nach der Trocknungszeit) sich mit unterschiften verewigt haben. Nach Angabe von Aktionstheater-Mitglieder drei-vier von den Mädchen regelmäßig in der „Grünen Villa“ vorbei.

Projekt mit jungen Geflüchteten - Pfeilausgabe Nr. 2



Druckfrisch liegt sie vor - die neue Pfeilausgabe. Das djo-Verbandseigene Informationsblatt trägt allerlei Neuigkeiten und Informationen zusammen. Unter anderem enthält das Magazin auch einen Artikel über  unsere Mitgliedsgruppe Flowjob, die die Projekte Break Chance und Break Grenzen betreut.

"Ich möchte den Kindern die Möglichkeit geben, sich zu entfalten und an gute Leute zu kommen.", sagt Alexander Wassilenko, Tanzlehrer und Gründer des Projektes, "Wir sind der Meinung, dass Hip Hop ein kleines Miniaturuniversum ist, wo es die gleichen Probleme und Chancen wie in der Außenwelt gibt - wo man Erkenntnisse und Einsichten über das Leben sammeln und im Alltag anwenden kann."

Na! - Lust auf mehr bekommen? Hier geht es zur Ausgabe...

Wie es im Projekt weitergeht erfahrt ihr hier oder über www.breakgrenzen.jimdo.com.

Percussion für Engagierte in der Kinder- und Jugendarbeit

 Mittels rhythmischer Bodypercussion werden die Körper zu Instrumenten gemacht und die farbenfrohen, klangstarken Boomwhackers bringen ordentlich Vielfalt und Spaß. Spielerisch können so Konzentrationsfähigkeit, Interaktion, Teamarbeit und Kommunikation durch Bewegung, Sprech- und Lautgesang sowie Rhythmusgefühl trainiert werden.

Musikalische Vorbildung ist nicht erforderlich. Der Workshop mischt Theorie und Praxis und legt den Schwerpunkt auf das Einüben von Grundrhythmen. Die Teilnehmenden lernen verschiedene Formate für unterschiedliche Zielgruppen kennen.  

Für WEN?     Engagierte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

WANN?        19.September 2015, 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

WO?               Böllberger Weg 189, Halle 06110

 Anmeldungen bis zum 07.9.2015 an info[@]djo-sachsen-anhalt.de oder unter 0345-5484722.

Weitere Infos hier.

Science Camp in Ankara 18.-26.7.2015

Naturwissenschaftliche Nachwuchsgewinnung und Kulturaustausch in einem!


Pressemitteilung, Halle: 15 Jugendliche aus Deutschland erkundeten und erforschten gemeinsam mit Jugendlichen aus der Türkei vom 18. bis 26. Juli 2015 naturwissenschaftliche Themen in Ankara. Die djo-Deutsche Jugend in Europa,  Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. und die Deutsch-Türkische Jugendbrücke, eine Initiative der Stiftung Mercator, unterstützten das Vorhaben, das durch die Arbeitsgruppe Didaktik Biologie und Geographie der Martin-Luther-Universität fachlich begleitet wurde.

In Ankara führten die Teilnehmer*innen gemeinsam Workshops durch und nahmen an Exkursionen teil, um Land und Leute kennenzulernen. Unter anderem standen Upcycling und Recycling auf dem Plan. Die Teilnehmer*innen bauten in Teams Fön, Mixer, Staubsauger sowie Raumschiffe und nutzten die Chance, die Funktionsweise der städtischen Müllverwertungsanlage der Millionenmetropole Ankara zu untersuchen.

Kleine Spracheinheiten auf Deutsch und Türkisch und Kulturabende sorgten dafür, dass die Teilnehmer*innen sich über ihre Lebenswelten austauschen konnten. „Sprachlich wurde ansonsten vieles durch kreatives Englisch gelöst“, erklärt der Projektleiter Christian K. schmunzelnd. „Neben dem naturwissenschaftlichen Input für die Teilnehmer*innen war uns auch die Entwicklung von Toleranz und Respekt im Umgang mit der anderen Kultur, der Austausch über Migrationssituationen und die Auseinandersetzung mit verschiedenen Berufsperspektiven wichtig", ergänzt Prof. Dr. Martin Lindner vom Biologie-Institut.

Am Ende der acht Tage gab es einen herzlichen Abschied, aber nur auf kurze Zeit. Denn die Teilnehmer*innen des Science Camps in Ankara treffen sich vom 3.-7.August in Halle zur Rückbegegnung. In Halle werden unterschiedliche Facetten von Bio-Lebensmitteln, Licht- und Windenergie bis hin zu Grünen Aliens behandelt.

Seit sechs Jahren veranstaltet die Arbeitsgruppe von Martin Lindner immer wieder Sommercamps mit Forschungsschwerpunkt. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Interessenorientierung der Teilnehmenden, die ihre eigenen Forschungsfragen zu aktuellen, gesellschaftlich relevanten und naturwissenschaftlichen Phänomenen einbringen und beantworten sollen.  

Die Unterstützung der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke und der djo-Deutsche Jugend in Europa machten es möglich, Interkulturalität und Naturwissenschaft für Jugendliche aus beiden Ländern stärker zusammenzubringen.



Ansprechpartner*innen:

Anne Hafenstein – Jugendbildungsreferentin der djo Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Christian Kubat – Projektleiter Science Camp Ankara Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr Informationen zu den Projektträgern unter:

www.djo-sachsen-anhalt.de

www.jugendbruecke.dewww.genclikkoprusu.org


Einführung des VIS gefährdet die Internationale Jugendarbeit

 

In Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der AG Internationales in Sachsen-Anhalt und dem Kinder- und Jugendring LSA e.V. wurde ein gemeinsames Positionspapier entwickelt, dass politische Entscheidungsträger*innen auf die mit der Einführung des Visa-Informationssystems stehenden Schwierigkeiten für die Internationale Jugendarbeit aufmerksam machen soll.

Mit dem Abschluss der Einführung des VIS wird ab Oktober 2015 die Durchführung von internationalen Begegnungen maßgeblich erschwert.

Alle Antragsteller*innen, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, müssen ab Oktober 2015 zur Beantragung eines Schengen-Visums persönlich in den jeweiligen Auslandsvertretungen erscheinen, damit ihre biometrischen Daten erfasst werden können. Bisher konnten dritte Personen, wie beispielsweise Gruppenleiter*innen, Lehrer*innen oder Organisator*innen,  die Visa im Vorfeld stellvertretend für die gesamte Gruppe beantragen.

Es ist davon auszugehen, dass ökonomische oder infrastrukturelle teils aber auch politische Situation in den Kooperationsländern die persönliche Beantragung zusätzlich erschweren wird. Hinzu kommen zum Teil große Distanzen zwischen Wohnort und Visa-Service-Agenturen, als auch der personelle und finanzielle Mehraufwand für die persönliche Beantragung. De facto werden so vor allem Kinder- und Jugendliche aus ruralen Gebieten und entlegenden Regionen benachteiligt, als auch jene die aufgrund der finanziellen Situation in der Familie diese Zusatzkosten nicht bewältigen können. Somit gerät der internationale Jugendaustausch  elitär, was im Gegensatz zu den Grundprinzipien selbigens steht.

Die Mitglieder AG Internationales möchte auf diesen Missstand in der Gesetzgebung aufmerksam machen und politische Entscheidungsträger*innen um Unterstützung bitten.

Das ausführliche Schreiben mit allen unterstützenden Trägereinrichtungen kann hier eingesehen werden.

Bei Fragen stehen folgende Personen zur Verfügung:
Nicole Anger, Geschäftsführer*in des Kinder- und Jugendrings Sachsen-Anhalts e.V. Tel: 0391-535 394 80 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" target="_blank">nicole.anger@kjr-Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" target="_blank">lsa.de.
Anne Hafenstein, Jugendbildungsreferentin der djo Sachsen-Anhalt e.V. Tel: 0345-5484722


Der djo-Bundesverband engagiert sich ebenfalls in diesem Bereich. Hier geht es zur entsprechenden Pressemitteilung.